Sparbücher verschwinden. Coronavirus verbreitet sich. Was nun?

„Außer Spesen nichts zu holen.“ Kunden sollen lieber online sparen, so lapidar lautet die Aussage einer Österreichischen Bank zum Thema „Sparbuch“. Damit prescht die erste österreichische Bank voran und bietet als Ausgleich ein digitales Sparkonto an. Bestehende Sparbücher bleiben gültig, das veränderte Kundenverhalten zeigt eine neue Richtung vor, so die Aussage des Institut.

Unbequemer Kostenfaktor

Nebenbei breitet sich der in China erstmals entdeckte Covid 19 Virus rasch aus und bewirkt einen massiven, weltweiten Börseneinbruch. Der Österreicher liebstes Anlageprodukt ist für die Institute also nur noch ein unbequemer Kostenfaktor. Dies liegt vor allem daran, das die Europäische Zentralbank, Banken für deren Einlagen 0,5 Prozent Strafzins aufbrummt, was diese ebenfalls teuer zu stehen kommt. Bereits 2019 wurde von Fällen berichtet, in denen Kunden wieder vom Schalter weggeschickt wurden, die ein Sparbuch eröffnen wollten. Das ist übrigens auch das Recht einer Bank, es gibt keinen sogenannten „Kontrahierungszwang“. Bedeutet, man kann ein Geldhaus nicht dazu zwingen, Sparbücher zu eröffnen.

Ihre Hausbank liebt Sie

Hinter vorgehaltener Hand hört sich die Sache freilich anders an. Es ist schon im Augenblick des Abschlusses defizitär. Bargeld ist für Banken ziemlich teuer und vor allem zeitaufwendig geworden. Es braucht Personal und das ist in den Filialen immer knapper. In den Geschäftsräumen der Bank sind für Sparbücher eigene Drucker vorzuhalten. Wird ein Sparbuch verloren oder verlegt, ist der Umgang weitaus umständlicher als bei digitalen Sparformen. Umfragen zufolge sind Österreicher immer noch Bargeldfans, was gut ist, vor allem bei zumeist älteren Bankkunden.

Die Finanzlage

In den letzten 10 Tagen sind Weltaktien binnen weniger Stunden um bis zu – 20 % eingebrochen. Schuld daran ist die Angst auf weitere Viruserkrankungen. Aktuell weiss noch keiner wie lange dieser Abwärtstrend erhalten bleibt und wann sich die Märkte stabilisieren. Trotzdem ist diese Situation mit der Finanzkrise im Jahr 2008/09 nicht vergleichbar. Damals war die Lage sehr viel ernster, das Finanzystem war bedroht, es ging um strukturelle Probleme der Finanzmärkte.

Meine Empfehlung

Um in dieser und den zukünftigen Situationen mit keinen massiven Kursveränderungen rechnen zu müssen und dabei sogar noch Zugewinne erzielen zu können, empfehle ich folgenden Fonds: ARIQON Konservativ T.

Wertentwicklung

Fonds in EURO
Sektor in EURO
1 Jahr
+4,08%
+0,40%
3 Jahre
+0,91%
-0,15%
5 Jahre
+0,29%
-0,18%
10 Jahre
+1,86%
+2,11%
15 Jahre
+3,35%
+2,24%
 

Wie immer, eine persönliche Beratung hilft Ihnen das richtige Paket abzuschließen.