Fondssparpläne im Wert von 6 Millionen Euro

Monatlich fließen alleine ca. sechs Millionen Euro in rund 55.000 Fondssparpläne bei einer Grazer Bank. Im Schnitt sparen Anleger um rund 100 Euro pro Monat über einen langen Zeitraum.

Die meist verkauften Fondssparpläne

Vor kurzem lieferten mehrere Österreichische Plattformen genaue Informationen über die beliebtesten und meist verkauften Fonds. Dabei sieht die Reihenfolge wie folgt aus: An erster Stelle des meist verkauften Fondssparplan ist zur Zeit der Carmignace Patrimoine, gefolgt vom C-Quadrat Arts TR Balance ( Eur ) und dem Ariqon Konservativ. Bemerkenswert dabei, der Französische Fonds wurde erst 2009 zugelassen, der Arts bereits 2003.

Carmignace Patrimoine

Carmignace Patrimoine Fondssparplan

C-Quadrat Arts TR Balance

C-Quadrat Arts Fondssparplan

Ariqon Konservativ

Ariqon Konservativ Fondssparplan

Warum einen Fondssparplan abschließen?

Höhere Sparzinsen, sprich eine gute Performance, stehen zur Zeit an erster Stelle für Österreichs Sparer. Wer über einen längeren geplanten Zeitraum einen Fondssparplan abschließt, profitiert vom sogenannten “Cost-Average-Effekt” (Durchschnittskosteneffekt). Der Cost-Average-Effekt ist am wirkungsvollsten, wenn eine Investition langfristig angelegt ist. Richten Sie Ihre Anlagestrategie langfristig aus und profitieren Sie durch regelmäßige monatliche Einzahlungen von schwankenden Marktphasen.

Cost-Average-Effekt:

Cost-Average-Effekt beim Fondssparpläne

Anna legt bei einem Broker einen Fondssparplan an. Dazu hat sie sich den Fonds XY ausgesucht und investiert hier am ersten Tag eines Monats automatisch 100 Euro. Da der Kurs natürlich schwankt, hat der Fonds jeden Monat einen anderen Preis. Je nachdem kann Anna dann mal mehr und mal weniger Anteile von den 100 Euro kaufen (Grund: Steigt der Preis, werden automatisch weniger Anteile für das Geld gekauft; fällt der Preis, werden dagegen mehr Anteile erworben).

Die Kursentwicklung bzw. der Kaufkurs des Fonds XY könnte für 3 Monate dann etwa so aussehen:
1. Januar: Kurs Fonds XY = 50 Euro (Folge: Mit den 100 Euro können 2 Fondsanteile gekauft werden)
1. Februar: Kurs = 40 Euro (100 Euro Investition ergeben 2,5 Fondsanteile)
1. März: Kurs = 60 Euro (aus 100 Euro Einsatz werden 1,67 Fondsanteile)
Peter investiert auch in den Fonds XY im gleichen Zeitraum, aber er kauft immer 2,056 Anteile in jedem Monat (ergibt die gleiche Menge an Fondsanteilen wie bei Anna am Ende), egal wie der Preis ist:
1. Januar: Kurs = 50 Euro (die 2,056 Anteile kosten Anleger B 102,80 Euro)
1. Februar: Kurs = 40 Euro (2,056 Anteile kosten 82,24 Euro)
1. März: Kurs = 60 Euro (2,056 Anteile kosten 123,36 Euro)
Peter hat also unterm Strich 308,40 Euro gezahlt. Anna hat dagegen für die gleiche Anzahl an Anteilen nur 300 Euro ausgegeben.

Wie kam es dazu? Ihre kontinuierliche Anlagevariante „feste Anlagesumme, variable Anteilskäufe“ führte zu einem besseren Durchschnittspreis als bei Peter, der den Kauf einer festen Anteilsmenge gewählt hat. Dadurch hat Anna den Cost Average-Effekt ausgenutzt. Wer einen deutlich Schwankungsanfälligeren Fonds für seinen Fondssparplan wählt erhält noch zusätzliche Chancen und minimiert damit mögliche Verluste.

Nutzen Sie die Gelegenheit, wir als neutrale Vermögensberater können für Sie den optimalen Fondssparplan finden.


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